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Allerlei über Versicherungen

Richtig versichert in den Urlaub

Mit den Schulferien startet der Höhepunkt der Reisesaison - wer richtig versichert ist, kann seinen Urlaub wirklich sorgenfrei genießen.

Die wichtigste Urlaubspolice ist die Reise­kranken­ver­si­che­rung. Sie zahlt alle Kosten für Behandlungen im Ausland, die von der heimischen gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet werden. Zwar bestehen "Sozialversicherungsabkommen" zwischen Deutschland und verschiedenen anderen Ländern in und außerhalb Europas. Im Notfall kann es aber schwierig werden, zum Beispiel in Ägypten, Griechenland oder in der Türkei einen Arzt zu finden, der nicht zum überhöhten Urlaubertarif privat und bar abrechnet. Bei schweren Erkrankungen bezahlt die Reise­kranken­ver­si­che­rung sogar den teuren Rücktransport per Flugzeug - wer nicht versichert ist, zahlt dafür schnell viele tausend Euro aus der eigenen Tasche. Privatversicherte sollten sich rechtzeitig bei ihrer Versicherungsgesellschaft informieren oder ihre Tarifunterlagen lesen. Welche Auslandsleistungen im Einzelnen mitversichert sind, hängt von den Vertragsbedingungen ab, gegebenenfalls brauchen auch Privatpatienten eine zusätzliche Reise­kranken­ver­si­che­rung.

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, ist mit einem Kfz-Schutzbrief auf der sicheren Seite. Solche Schutzbriefe bieten finanzielle Sicherheit bei Autopannen. Wenn irgendwo im Ausland der Wagen plötzlich stehen bleibt oder bei einem Unfall beschädigt wird, bezahlt der Schutzbrief-Anbieter den Transport in die nächste Werkstatt und den Versand der Ersatzteile. Bei länger dauernden Reparaturen übernimmt er auch die Hotelkosten, gegebenenfalls auch die Heimfahrt per Bahn und die Beförderung des defekten Wagens zurück nach Hause. Schutzbriefe sind bei Automobilclubs erhältlich oder können für günstiges Geld zusammen mit der Kfz-Versicherung abgeschlossen werden. Bei Auslandsfahrten am besten die grüne Versicherungskarte und den Europäischen Unfallbericht mitführen, den es beim Kfz-Versicherer gibt. Die heimische Kfz-Police sollte auch eine so genannte Mallorca-Klausel enthalten: Dann besteht automatisch Haft­pflichtschutz auf deutschem Niveau, wenn man mit einem Leihwagen im Urlaub einen Unfall verursacht.

Von einer Reisegepäckversicherung raten Experten eher ab. Der Verlust eines Urlaubskoffers ist im Allgemeinen finanziell zu verschmerzen. Die Bedingungen der Reisegepäckversicherung sind außerdem streng - wer sein Gepäckstück nur kurz aus den Augen lässt, riskiert schon den Versicherungsschutz, Wertgegenstände wie Kameras, Schmuck oder Uhren sind oft gar nicht oder nur bis zu geringen Wertgrenzen versichert. Für teure Pauschalreisen lohnt sich allerdings eine Reiserücktrittskostenversicherung. Wer eine bereits gebuchte Reise absagen muss, zahlt je nach Rücktrittsfrist gestaffelte Stornierungsgebühren an den Reiseveranstalter. Die Reiserücktrittsversicherung zahlt diese Stornokosten, wenn man die geplante Reise aus triftigen Gründen absagen muss, zum Beispiel wegen schwerer Erkrankung, Tod von nahen Angehörigen oder bei einer Risikoschwangerschaft.

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