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Private Kranken­ver­si­che­rung: Gehen oder bleiben?

Private Krankenversicherung: Gehen oder bleiben?

Schon wieder teurer. Auch in diesem Jahr haben viele private Krankenversicherer die Beiträge erhöht. Schuld daran sind zum Einen steigende Ausgaben für Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente. Zum anderen hinterlassen die niedrigen Zinsen tiefe Spuren im Zahlenwerk der Versicherer. Denn die bilden aus den Beiträgen ihrer Versicherten ein Sicherheitspolster, die sogenannten Alterungsrückstellungen. Die werden verzinslich angelegt und sollen verhindern, dass die Beiträge im Alter nicht mehr bezahlbar sind. Doch ohne Zinsen steigt der Kapitalbedarf erheblich.
Für junge Menschen bietet die Private Kranken­ver­si­che­rung meist umfangreichere Leistungen als die Gesetzliche, und das zum günstigen Preis. Vor allem Singles und Paare ohne Kinder profitieren davon. Wenn sich die Lebensplanung ändert oder der Vertrag im Laufe der Jahre zu teuer wird, gibt es für Privatversicherte verschiedene Möglichkeiten. Sind sie jünger als 55 Jahre, können Arbeitnehmer in die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung zurückkehren. Alternativ kommt der Wechsel zu einem anderen Versicherer in Betracht. Allerdings wird dann eine neue Gesundheitsprüfung fällig, oft mit ungewissem Ausgang. Häufig steigt der Beitrag, wenn Risikozuschläge fällig werden. Ein kleiner Trost: Wurde der Vertrag nach 2008 abgeschlossen, können immerhin die Alterungsrückstellungen auf den neuen Vertrag übertragen werden.
Oft ist es aber günstiger, beim jetzigen Krankenversicherer in einen anderen Tarif zu wechseln oder versicherte Leistungen zu reduzieren. Aber Vorsicht: Einmal ausgeschlossen, kann der ursprüngliche Schutz nur mit neuer Gesundheitsprüfung beantragt werden. Oft durchkreuzen Erkrankungen dann die Pläne. Unabhängige Beratung ist in jedem Fall angebracht, denn ein Wechsel hat oft weitreichende Konsequenzen hat und kann nicht immer rückgängig gemacht werden.



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