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Die Zinsen sinken – auch bei Versicherungen

Die Zinsen sinken – auch bei Versicherungen

Langsam aber sicher lösen sich Zinsen in Luft auf. Auf dem Sparbuch gibt es, wenn überhaupt, nur noch magere Erträge. So verspricht zum Beispiel die Postbank für ihr Modell „Aktiv-Sparen“ einen Basiszins von sage und schreibe 0,01 Prozent pro Jahr. Mehr als 2 Prozent Zinsen sind am Markt auch bei Zinsbindung von bis zu zehn Jahren kaum noch zu finden.

Das Zinsdebakel trifft nicht nur Kleinsparer. Institutionelle Anleger leiden ebenfalls unter der Entwicklung. Auch Lebensversicherer fahren niedrigere Erträge ein. Und weil das so ist, dürfen sie ihren Kunden nur noch geringe Zinsgarantien geben. Zu den besten Zeiten in den neunziger Jahren betrug die Garantie immerhin vier Prozent. Heute sind davon gerade einmal 1,25 Prozent übrig geblieben. Mehr erlaubt der Finanzminister nicht. Erwirtschaftet ein Versicherer höhere Erträge, fließen diese aber als zusätzliche Gewinnbeteiligung an die Versicherten.

Im nächsten Jahr sinkt der Garantiezins per Verordnung weiter auf dann nur noch 0,9 Prozent. Das betrifft jedoch nur neu abgeschlossene Verträge; für bestehende ändert sich nichts. Mittlerweile haben die Lebensversicherer neue Modelle zur Altersversorgung entwickelt, die teilweise oder sogar vollständig ohne Garantien auskommen. An die Stelle magerer Zusagen tritt hier die Chance auf höhere Erträge. Ob sich das rechnen kann, zeigt erst eine differenzierte Analyse.

Unser Tipp: Wer seine Altersversorgung aufstocken will, sollte sich rechtzeitig beraten lassen. In diesem Jahr sind die garantierten Leistungen noch höher als im nächsten Jahr. Das gilt übrigens auch für Versicherungsschutz bei Berufs­unfähig­keit, denn der wird 2017 ebenfalls teurer.



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