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Allerlei über Versicherungen

Im Antrag besser keine Falschangaben

Wenn man einen Versicherungsvertrag abschließt, muss man alle Fragen im Antragsformular korrekt beantworten, damit der Versicherer das Risiko richtig einschätzen kann - wer unwahre Angaben macht, riskiert im Ernstfall den Versicherungsschutz.

Beispiel: Man will zu einem günstigeren Privathaftpflichtversicherer wechseln. Bei der Frage, wie viele Haft­pflichtschäden man in den vergangenen drei Jahren beim früheren Versicherer geltend gemacht hat, gibt man nur einen Schaden an, obwohl der Versicherer tatsächlich dreimal einspringen musste. Hat man später wieder einen Haft­pflichtschaden, kann der neue Versicherer die Regulierung verweigern oder sogar vom Vertrag zurücktreten, wenn er davon erfährt, dass man bei der Antragstellung geschummelt hat. Die Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men im deutschen Markt betreiben gemeinsam die so genannte Uniwagnis-Datei, ein gemeinsames Warn- und Hinweissystem, in dem alle Schadenfälle erfasst werden. Einträge in der Uniwagnis-Datei werden nach fünf Jahren gelöscht, in der Berufsunfähigkeitsversicherung erst nach zehn Jahren.

Immer bei der Wahrheit bleiben - das gilt selbstverständlich auch für die private Kranken­ver­si­che­rung, die Berufsunfähigkeits- oder die Lebensversicherung. Frühere oder bestehende Erkrankungen darf man keinesfalls verschweigen, wenn man Versicherungsschutz beantragt. Wenn der Versicherer von verschwiegenen Gesundheitsproblemen Kenntnis bekommt, verliert man den Versicherungsschutz. Das Risiko, dass ein solcher Schwindel auffliegt, ist groß: Auf Verlangen des Versicherers muss man seine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, über die Krankheitsgeschichte des Versicherten müssen sie genaue Auskunft geben.

Der Versicherer darf ausdrücklich danach fragen, ob man zuvor schon bei einer anderen Gesellschaft versichert war. Wenn man etwa eine Haft­pflicht-, Hausrat-, Gebäude-, Auto- oder Rechtsschutzpolice abschließt, muss man korrekte Auskunft über die Zahl der Versicherungsfälle geben, die man in den vergangenen Jahren hatte. Auch die Gesundheitsfragen der Berufsunfähigkeits-, Kranken- und Lebensversicherung muss man sorgfältig und richtig beantworten - nur wer bei der Antragstellung ehrlich ist, kann sich später auf seinen Versicherungsschutz verlassen.

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