Ein Drittel aller Pferde- und Hundebesitzer in Deutschland hat noch immer keine Tierhalter-Haftpflichtversicherung - leichtsinnigerweise, wie ein Blick ins Gesetzbuch zeigt: als Besitzer haften Sie für alle Schäden, die Ihr Tier anrichtet - bis zu einer Dauer von dreißig Jahren für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung ist für die Halter größerer Tiere dringend zu empfehlen, denn die Behandlungskosten etwa für einen Hundebiss oder der von ausgerissenen Pferden verursachte Verkehrsunfall können richtig teuer werden. In solchen Fällen sind Sie als Tierhalter immer schadenersatzpflichtig - ganz unabhängig davon, ob Ihnen ein Verschulden nachgewiesen werden kann.
Kostensteigerung bei Gesundheitsleistungen betreffen nicht nur uns Menschen; deshalb kann eine Versicherung für Bello und Co. durchaus sinnvoll sein. Sehr ratsam ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für den geliebten Vierbeiner: Diese leistet beispielsweise, wenn das Tier etwas bschädigt oder einen Unfall verursacht.
Einige Versicherung bieten aber auch einen gesundheitlichen Rundum-Sc... [ mehr ]
Hundeversicherung schützt Sie vor hohem Risiko
Die meisten Hunde tun Radfahrern, Spaziergängern oder spielenden Kindern nicht absichtlich etwas zu zuleide. Doch selbst der friedlichste Vierbeiner kann in Paniksituationen beißen oder auf die Straße laufen und einen schweren Verkehrsunfall verursachen. In solchen Fällen wird es für den Hundebesitzer richtig teuer: Er muss den gesamten Schaden ersetzen - egal ob Ihm persönliches Verschulden nachg... [ mehr ]
Auch Tiere kann man krankenversichern
Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch - dieses Motto gilt für viele Haustierbesitzer. Werden Katze, Hund oder Reitpferd krank, kann die Behandlung beim Tierarzt oder in der Tierklinik schnell viele hundert Euro teuer werden. Einige Versicherungsunternehmen bieten aus diesem Grund Krankenversicherungen speziell für Tiere an.
Gute Haustierversicherungen bieten ein breites Leistungsspektrum. Der Versicherer erstattet die Tierarztkosten für ambulante und stationäre Behandlungen bis zum vertraglichen Höchstbetrag - oft bis zu 600 Euro jährlich für Hunde und bis 300 Euro für Katzen. Neben der Tierarztrechnung zahlt der Haustierversicherer auch Medikamente, Laboruntersuchungen, Röntgendiagnostik, medizinische Hilfsmittel, physikalische Therapie und im Ernstfall die Kosten für die Tierklinik. Die Sofortbehandlung nach Verkehrsunfällen ist meist unbegrenzt oder mit wesentlich höheren Deckungssummen versichert, ebenso die Kosten für Operationen, die auch bei Haustieren richtig teuer sein können. Mitversichert sind Behandlungen während Auslandsaufenthalten. Der Versicherungsschutz im Ausland ist je nach Anbieter auf zwei bis vier Monate beschränkt, das reicht für normale Urlaube. Erstattet werden auch Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, außerdem Wurmkuren und Flohbehandlung. Eine Tier-Krankenversicherung kann man für Katzen, Hunde und Pferde abschließen. Für kleinere Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Mäuse gibt es allerdings keinen Krankenversicherungsschutz.
Die Beiträge zur Tierkrankenversicherung hängen - ähnlich wie in der privaten Krankenversicherung für Menschen – vom Leistungsumfang der Police, dem Alter des Haustiers und von dessen Vorerkrankungen ab. Meist übernimmt der Versicherer auch die Kosten für eine Gesundheitsuntersuchung des Tieres vor Aufnahme in die Tier-Krankenersicherung. Eine reine Operationskostenpolice ist natürlich günstiger als eine Rundum-Krankenvollversicherung für Katze, Hund oder Reitpferd. Für Tiere ab einem bestimmten Alter - zum Beispiel für Hunde und Katzen ab sechs und für Pferde ab 10 Jahren berechnen die Gesellschaften je nach Tarif einen Beitragszuschlag von 15, 20 oder 30 Prozent. Wer Beitragskosten sparen will, kann mit dem Versicherer eine Selbstbeteiligung vereinbaren. Den Krankenversicherungsschutz für Hunde und Katzen bekommt man schon für rund 15 Euro im Monat, Pferdehalter zahlen monatlich ab cirka 35 Euro für die Tierkrankenversicherung.